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Samstag, 17. November 2018
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Die Antarktis

 

 

Leben und Forschen im ewigen Eis

Ein ProMare-Vortrag von
Dr. Bettina Pflugfelder

Donnerstag, 17. April 2008, 18:15, Hörsaal 1, BIOZENTRUM (UZA1) Althanstraße 14, 1090 Wien








Die Antarktis ist der kälteste, windigste und trockenste Kontinent der Erde.

Erst vor ca. 200 Jahren entdeckt ist er heute vom Klimawandel und anderen anthropogenen Einwirkungen stark beeinflusst und nicht nur deshalb einer der wichtigsten Forschungsgebiete für Klimaforscher, Glaziologen, Geologen und Biologen.

Der fünftgrößte Kontinent der Erde bietet trotz seiner fast vollständigen Bedeckung mit Eis und seiner extrem widrigen Umwelt verschiedenste Lebensräume, von sedimentreichen „Mondlandschaften“ bis zu meterdicken Eisschichten über dem Ozean, von lebenswichtigen Eislöchern über Schmelzwasserteiche bis zum eiskaltem Meer, die eine erstaunlich reiche Artenvielfalt fördern.

Dr. Bettina Pflugfelder hatte durch ein Stipendium der National Science Foundation (USA) die Möglichkeit 4 Wochen im antarktischen Sommer auf der amerikanischen Forschungsstation McMurdo auf Ross Island in der Antarktis zu verbringen, um bei einem biologischen Trainingskurs das Leben und Forschen in der Antarktis kennen zu lernen.

Der Kurs bot den TeilnehmerInnen neben verschiedenen mikrobiologischen und physiologischen Forschungsprojekten unter anderem die Möglichkeit anderen Wissenschaftlern über die Schulter zu schauen, das Überleben im Eis, das tägliche Leben auf der Station, sowie die Logistik und Planung von Forschung im ewigen Eis, vor allem aber auch die Schönheit dieses einzigartigen Kontinents zu erfahren.